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Rückreise

12. März 2013

Nun steht die Rückreise vor der Türe. Der Abschied fällt schwer.

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1. Etappe: Sandsjögarden nach Östersund 344km in 5h ergibt einen Durchschnitt von 69km/h

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Erkenntnis vom Tag: „Wenn wir so weiterfahren kommen wir zu spät nach Hause.“

Wir müssen da mal einen Plan erstellen. Irgendwie fehlen uns noch ca. 2’432 km die wir hinter uns bringen sollten.

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13. März 2013 2. Etappe

Tagwache um 06:00 Uhr, Morgenspaziergang mit Enya bei -19 Grad. Um 07:17 Uhr fahren wir los.822km in 10h19′ ergibt einen Durchschnitt von 79km/h

14. März 2013 3. Etappe

925km in 9h30′ ergibt einen Durchschnitt von 97km/h

15. März 2013 4. Etappe

760km in 8h19′ ergibt einen Durchschnitt von 91km/h

Total der Lapplandreise

6’461km in 80h33′ ergibt einen Durchschnitt von 80km/h, Durchschnittsverbrauch Diesel: 10.2 Liter/100km

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Kiten im hohen Norden

10. März 2013

Die letzte Nacht war nochmals etwas kälter (-36 Grad), nun sind in unserem Bus auch alle Wasserabläufe gefroren.

Es gibt etwas Wind und dies ist die ideale Gelegenheit den Kite mal raus zu lassen. Beim Auslegen entstand gleich mal ein Puff mit den Leinen, was mich sofort an den Bernina erinnerte. Enya durfte sich dann auf den Schirm setzen um diesen zu sichern. Als die Leinen einigermassen da lagen kamen dann auch noch einige Scooter. Die Leinen lagen sauber im 90 Grad Winkel über der Scooterspur (bravo). Normalerweise kommt ja da nur alle 2 Tage mal ein Scooter vorbei.

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Nun hiess es Enya, die Scooter und den Kite unter Kontrolle zu halten – mit einigen Handzeichen liess sich das Ganze regeln.

Danach alles nochmals von vorne 🙁 Hundepfoten und Kitelinen sortieren naja.

Zum Glück kommt uns dann Pia zur Hilfe. Nach kurzer Zeit war alles klar und ab geht die Post. Mit den Langlauf Ski’s wird es dann bald mal schwierig den nötigen Gegendruck zu halten.

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Da ich fix mit einem Karabiner eingehängt war, wurde es dann bald mal etwas zu viel.

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Stromausfall bei -34 Grad

09. März 2013

In der Nacht um ca. 01:30 Uhr erwache ich mit einer kalten Nasenspitze. Der Strom ist wieder weg „schei…“ die neue Kabelrolle geht ja auch nicht. Ich versuche es mit dem Verlängerungskabel, n.B. es hat -34 Grad. Leider auch ohne Erfolg, selbst beim Versuch an mehreren Steckdosen. Wir entschliessen uns dann für die Umstellung auf die Gasheizung (auf dem Minimum).

Damit unser Höndli nicht frieren muss, darf Enya zu uns ins Bett.

Am Morgen bei klarer Luft, ganz klarer Luft. Übungen mit Enya.
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Na ja – Dani erzählt mir dann, dass in der ganzen Kommune der Strom in der Nacht ausgefallen sei. Grössenordnung Kt. Graubünden 😉

Der Generator wollte auch nicht so richtig bei den Temperaturen, somit hiess es einfach die Ruhe bewahren.

Wir machten uns dann auf eine Tour im Backcountry-Stil auf den Hausberg von Sandsjön. Es war absolut wunderbar.

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Skitour auf den Gaisati

08. März 2013

Skitour auf den Gaisati im Naturschutzgebiet von Ammernäs. Super Wetter, oben recht starker Wind bei frischen Temperaturen, was Enya etwas zu schaffen machte. Die Verhältnisse fühlten sich wie bei uns auf einem hohen 4’000er an.

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Anschliessend Rückreise über 135km nach Sandsjögarden.

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Skitag in Ammarnäs

6. März 2013

Neuschnee über Nacht und wieder anständige -8 Grad. Der Pulverschnee ist extrem leicht, wir starten den ersten Skitag am Polarkreis bei super Bedingungen. Pia versuchte es gleich mal mit den Teli’s und fährt wie eine Meisterin die vom Himmel gefallen ist.

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Der Schnee ist einfach suuuuper 🙂
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Gemütlich wird gefeuert, gegessen und ges… – prost.

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Die Schweden – mindestens 2-3 Scooter pro Familie inkl. Anhänger für die Kidds.

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Was nicht gefrieren soll – muss in den Kühlschrank

4. März 2013

Was bei unserm „VW-Büssli“ im Winter normal war, kommt nun im La Strada auch zum Tragen:

"Was nicht gefrieren soll muss in den Kühlschrank!"

Tiefster Wert in der Nacht lag bei – 24 Grad, bis ca. 50 cm über Boden ist alles gefroren, Enya durfte deshalb bei uns im Bett uns die Füsse wärmen 😉

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14 km Backcountry, diesmal in Richtung Norden

Pfotenschutz für Alle 🙂

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Wunderbare Landschaft, jedoch sehen wir weder Elche, Ren und Bären

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Es wird immer kälter und die Technik zeigt seine Grenzen. Das beheizte Umschaltventil für die Gasanlage will nicht mehr und muss mit dem Heizlüfter wiederbelebt werden.

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Am Abend haben wir dann das Auto das erste Mal wieder bewegt und es fährt noch. Dani hat mir noch erzählt: „In Lappland fährst du am Besten in der Mitte der Strasse, denn die Schneepflüge fahren bis ganz am Rand und die Strassen sind aussen meist abhängend. Kommt’s du zu weit nach rechts, landest du automatisch neben der Strasse.“

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Zur Sicherheit haben wir noch einen 2. EL-Heizlüfter gekauft. Zum Glück gibt es hier überall Strom 🙂

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